Die EQS Group ist ein führender internationaler Technologieanbieter für Compliance und Investor Relations. Mehrere tausend Unternehmen weltweit erfüllen mit der EQS Group komplexe nationale und internationale Publizitätsplichten, minimieren Risiken und sprechen Stakeholder gezielt an. EQS Group ist ein digitaler Komplettanbieter: Zu den Produkten und Services gehören ein globales Newswire, ein Meldeplichtenservice, Investor Targeting und Kontaktmanagement, sowie eine Insiderlistenverwaltung. Diese sind in der cloudbasierten Plattform EQS COCKPIT gebündelt, um die Arbeitsprozesse von Investor Relations-, Kommunikations- und Compliance-Verantwortlichen zu optimieren. Darüber hinaus bietet EQS Group eine innovative Whistleblowing- und Case-Management-Software, IR- Webseiten, digitale Berichte und Webcasts an.


15.05.2020 | Erfolgreicher Jahresstart – Q1 über Plan

EQS hat Zahlen für das erste Quartal 2020 veröffentlicht, die erwartungsgemäß gut ausgefallen sind. So erhöhte sich der Umsatz – bereinigt um den Verkauf der ARIVA zum Halbjahr 2019 – um 21,2% auf 8,35mEUR und liegt damit leicht oberhalb der Gesamtjahresplanung, die einen Anstieg von 10-20% vorsieht. Basis des Umsatzanstiegs waren einerseits die erstmalig verbuchten Zusatzumsätze mit dem neuen COCKPIT (CRM, Investors & Mailings) und andererseits ein starker Anstieg von Audio- und Video-Webcasts sowie ein erhöhtes Nachrichtenvolumen in Folge von COVID-19. In der Folge stiegen die bereinigten Umsätze gemäß den Erwartungen im Compliance Segment um 21% durch das Bestandsgeschäft bei Meldepflichten, XML sowie LEI und die neuen SaaS-Module. Im IR-Bereich erzielte EQS ebenfalls ein Wachstum von 21%, das aufgrund der verstärkten Nutzung von Audio- und Webcasts sowie den erhöhten Unternehmensmeldungen aber höher als erwartet ausfiel. Das EBITDA verbesserte sich aufgrund einer unterproportionalen Kostenentwicklung (+3,2%) deutlich auf  0,80mEUR (Vj. -0,43mEUR). Auch bereinigt um die Leasingeffekte verblieb ein positives EBITDA i.H.v. 0,31mEUR (Vj. -0,89mEUR). Die EBITDA-Marge lag folglich bei 9,6% bzw. 3,7%. Zugleich bestätigte das Management die Zielmarge von mindestens 30% im Jahr 2025.

 

Mit Blick auf das neue COCKPIT waren Ende März insgesamt 312 Kunden migriert, aktuell hat sich diese Zahl auf 350 erhöht. Im Jahresverlauf will das Unternehmen in Deutschland alle Kunden auf das neue COCKPIT umgestellt haben. Die Zahl der neuen SaaS-Kunden lag im ersten Quartal bei 64 und damit hochgerechnet noch unter der Zielgröße von 320-400 (= 80-100 pro Quartal), wobei sich diese Zahl bis Ende April bereits auf 90 erhöht hat. Zugleich betonte das Management, dass man eine ansteigende Dynamik im Jahresverlauf erwarte. Der Neu-ARR hat sich dagegen bereits deutlich besser entwickelt und stieg um 88,1% auf 1,36mEUR. Damit liegt man mit Blick auf das Jahresziel (4,5mEUR - 5,5mEUR ≙ 1,13mEUR - 1,38mEUR pro Quartal) am oberen Ende. Ende April hatte sich der Neu-ARR auf 1,76mEUR weiter erhöht und bewegt sich damit weiterhin am oberen Rand. Dies deutet darauf hin, dass EQS mit den neuen Kunden höher dotierte Verträge abgeschlossen hat.

 

Aufgrund des sehr guten ersten Quartals habe ich meine Schätzungen für das Gesamtjahr leicht angehoben und rechne nun mit einem Umsatzanstieg von 16,1% (alt: 12,5%) auf 37,00mEUR (alt: 35,85mEUR), da auch im zweiten Quartal mit einem erhöhten Meldevolumen sowie einer erhöhten Nutzung von Video- und Audiowebcasts (Jahreszahlen 2019 + Q1-Zahlen 2020) zu rechnen ist. Zudem fallen viele Hauptversammlungen in das zweite Quartal. Da die Umsatzprognose zum aktuellen Zeitpunkt aufgrund der zu geringen Visibilität auf die weiteren Quartale noch unverändert bleibt, könnte der Vorstand mit Veröffentlichung der Halbjahreszahlen dann das obere Ende der Umsatzprognose in Aussicht stellen. Für das EBITDA habe ich meine Schätzungen durch den höheren Umsatz zwar ebenfalls angehoben. Aufgrund etwas geringer als zuvor erwarteten aktivierten Eigenleistungen (2,1mEUR vs. 2,5mEUR zuvor) erhöhen sich die Schätzungen für das EBITDA aber nur leicht von 3,58mEUR auf 3,89mEUR (Prognose: 3,5-4,5mEUR). Für 2021 & 2022 haben sich folglich die Schätzungen bezüglich Umsatz und EBITDA ebenfalls leicht erhöht, sodass das Kursziel dadurch leicht von zuletzt 136,00€ auf 141,00€ ansteigt. 


22.04.2020 | Ein Digital Leader

EQS hat Anfang April den Geschäftsbericht für 2019 veröffentlicht, nachdem bereits Ende Februar die vorläufigen Zahlen sowie der Ausblick für 2020 bekannt gegeben wurde. Demnach ging der Umsatz auf berichteter Basis (inkl. 6 Monate ARIVA) um 2,3% auf 35,37mEUR (Prognose 35,2 – 36,6mEUR / LSe: 35,70mEUR) zurück, was jedoch auf den Verkauf von ARIVA an die wallstreet:online AG zum Halbjahr und die damit verbundene Entkonsolidierung im zweiten Halbjahr 2019 zurückzuführen ist. Bereinigt um den ARIVA Verkauf sind die Umsatzerlöse um 10,6% auf 31,87mEUR angestiegen. Wachstumstreiber war, wie bereits im Vorjahr, das Compliance-Segment, welches den Umsatz um 4,3% auf 19,29mEUR steigerte. Bereinigt um den ARIVA Verkauf stieg der Umsatz um 15,2% auf 17,87mEUR. Dabei erzielten alle Bereiche im Compliance-Segment (Konzern +18,5% / XML +6,8% / LEI +31,4%) 2019 ein Wachstum. Auf Produktebene erzielten ebenfalls alle Produkte (Integrity Line +31,6% / Insider Manager +38,5% / Filings +6,6% / LEI +31,3% / Regulatory News +6,4%) einen Zuwachs. Das Investor Relations-(IR)-Segment verzeichnete zwar auf berichteter Basis einen Umsatzrückgang von 9,2% auf 16,08mEUR. Auf bereinigter Basis konnte der Umsatz jedoch ebenfalls um 5,2% auf 14,00mEUR gesteigert werden und war auf das Wachstum mit Konzernkunden zurückzuführen. Das neue COCKPIT konnte dabei erstmals einen Umsatzbeitrag von 2,00mEUR leisten. Die Produkte IR Tools (-6,0%) und Newswire (-27,3%) verzeichneten einen Umsatzrückgang, wohingegen der Media Bereich um die Hälfte gewachsen ist.

 

Mit Blick auf das Ergebnis war 2019 noch von Investitionen in das Produktangebot geprägt, wenngleich der Höhepunkt der im dritten Quartal 2017 gestarteten Investitionsoffensive nun überschritten sei. Das EBITDA verdoppelte sich zwar nahezu auf 2,55mEUR (Vj. 0,30mEUR) erheblich erhöht, war jedoch auch durch positive Effekte aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 geprägt. Auf vergleichbarer Basis ergab sich ein EBITDA i.H.v. 0,50mEUR (+64,7%). Im fortgeführten Geschäft resultierte ein berichtetes EBITDA i.H.v. 2,29mEUR (Vj. 0,05mEUR) bzw. ein um IFRS 16 bereinigtes EBITDA i.H.v. 0,46mEUR. Während die bezogenen Leistungen aufgrund der Fertigstellung des neuen IR-COCKPITS und dem damit verbundenen sukzessiven Abbau von Freelancern mit 11,4% (as reported) bzw. -5,4% (exkl. ARIVA) rückläufig waren, sind die Personalaufwendungen um 13,3% auf Pro-Forma Basis (-1,3% as reported) angestiegen. Dies ist laut Unternehmensangaben insbesondere auf den Ausbau des Entwicklungsteams in München zurückzuführen. Margen steigernd wirkten sich geringere sonstige betriebliche Aufwendungen aus (-30,3% inkl. ARIVA / -20,1% exkl. ARIVA), die durch den Wegfall der Miet- und Leasingaufwendungen (Erstanwendung IFRS 16) sowie geringeren Kosten für Beratung und Recruiting geprägt waren. Dadurch ergab sich auf sowohl auf berichteter als auch auf Pro-Forma-Basis eine EBITDA-Marge von 7,2%. Bereinigt um die Erstanwendung durch IFRS 16 lag die Marge mit 1,4% jedoch deutlich niedriger. Zudem ist das EBITDA derzeit noch positiv durch aktivierte Eigenleistungen im Rahmen der Produktentwicklungen (2019: 2,69mEUR) beeinflusst, die jedoch in den kommenden Jahren meinen Erwartungen zu Folge auf ein Niveau von <2mEUR zurückgehen sollten.

 

Für das aktuelle Geschäftsjahr hat das Management mit Veröffentlichung des Geschäftsberichts die Ende Februar kommunizierte Prognose mit einem Umsatz zwischen 35,1-38,2mEUR und einem EBITDA zwischen 3,5 und 4,5mEUR bestätigt. Nach einem neu dazugewonnen ARR (jährlich wiederkehrender Umsatz) i.H.v. 3,8mEUR 2019, soll sich dieser 2020 auf 4,5-5,5mEUR erhöhen. Zugleich sei das erste Quartal sehr erfolgreich verlaufen. Durch die aktuellen COVID-19 Maßnahmen profitiert EQS vor allem von den folgenden drei Faktoren: a) Erhöhte Anzahl an Unternehmensmeldungen, b) vermehrte Nutzung von Audio- und Webcasts und c) virtuellen Hauptversammlungen in diesem Jahr. Gegenwind könnte es dagegen durch eine geringere Anzahl an Börsengängen sowie längeren oder verzögerten Verkaufszyklen geben. Letzteres könnte unter Umständen Auswirkungen auf die Migration der Kunden auf das neue COCKPIT haben. Die positiven Effekte sollten dies aber kompensieren können. Ebenso bestätigt hat der Vorstand die Prognose für 2025 mit einem Umsatz von 100mEUR sowie einer EBITDA-Marge von >30%, wenngleich die Umsatzzusammensetzung leicht adjustiert wurde. Demnach wird bis 2025 ein Umsatzanstieg auf 68,0mEUR im Compliance-Bereich (bisher: 66,5mEUR) und 32,0mEUR (bisher: 33,5mEUR) für den IR-Bereich in Aussicht gestellt. In Folge der finalen Zahlen habe ich meine Umsatzschätzungen für 2020 (35,85mEUR) und 2021 (43,02mEUR) unverändert gelassen und nun erstmals auch die Schätzungen für 2022 (51,63mEUR) berücksichtigt. Beim EBITDA haben sich meine Schätzungen minimal auf 3,58mEUR (alt: 3,66mEUR) für dieses bzw. 6,33mEUR (alt: 6,39mEUR) für nächstes Jahr reduziert. Bis 2025 berücksichtigt mein Model aktuell einen Umsatz von 78,5mEUR bei einer EBITDA-Marge von 27,5%. Insgesamt erhöht sich das Kursziel aufgrund der erstmaligen Einbeziehung für 2022 von 125,00€ auf 136,00€. Gelingt es dem Management die kommunizierten Ziele für 2025 zu erreichen, wären fundamental auch Kurse von über 300€ gerechtfertigt. 


25.03.2020 | Compliance als Wachstumstreiber

Nachdem sich die EQS in ihrem Ursprung vor allem auf den Investor Relations Bereich fokussiert hat – insbesondere bekannt durch die Plattform dgap – wurde der Fokus bereits seit 2017 verstärkt auch auf den Bereich Compliance gelegt. Dafür wurde u.a. Ende 2017 die Integrity Line GmbH übernommen, um den Aufbau des Geschäftsfelds Governance, Risk & Compliance zu forcieren. Im Rahmen dessen hat EQS mit der Integrity Line einen Anbieter für cloudbasierte Hinweisgebersysteme übernommen, der in der Wachstumsstrategie 2025 einen wesentlichen Anteil einnimmt. So erwartet EQS für den Bereich Integrity Line einen deutlichen Umsatzanstieg auf 15,0mEUR bis 2025, ausgehend von knapp 2,0mEUR 2018. Dieser Anstieg wird dabei stark regulatorisch getrieben sein, da nach dem Inkrafttreten der europäischen Whistleblower-Richtline mit Wirkung zum 16.12.2019 alle Mitgliedstaaten innerhalb von zwei Jahren verpflichtet sind, diese in die nationale Gesetzgebung zu übernehmen. In diesem Zusammenhang ist auch von besonderer Bedeutung, dass dies nicht nur gelistete Unternehmen, sondern auch nicht gelistete Unternehmen betrifft, wodurch sich ein immenses Potenzial für EQS ergibt. In diesem Bereich arbeitet EQS seit Anfang 2019 auch mit KPMG Law zusammen, um Kunden eine ganzheitliche Compliance-Lösung anzubieten. Ein weiterer wesentlicher Wachstumstreiber ist der Policy Manager (geplanter Launch Mitte 2020), dessen Umsätze sich bis 2025 ebenfalls auf 15,0mEUR (2018: 0,0mEUR) erhöhen sollen. Des Weiteren ist im Bereich Compliance der Insider Manager ein wesentlicher Umsatztreiber bis 2025, dessen Umsätze sich von 1,3mEUR 2018 auf 10,0mEUR erhöhen sollen und den Unternehmen als Tool zur Handhabung von Insider-Themen dient. Insgesamt ist geplant, dass sich der Umsatz im Compliance Bereich von rund 15,6mEUR 2018 (bereinigt um ARIVA) auf rund 66,5mEUR 2025 mehr als vervierfachen bzw. pro Jahr um rund 23,0% wachsen wird. Dabei soll vor allem die bereits bestehende Kundenbasis mit >2.400 Konzernkunden beitragen, die neben IR-Produkten über Cross-Selling zukünftig auch Compliance-Lösungen nutzen sollen. Unterstützt wird das erwartete Wachstum auch durch das allgemeine Marktwachstum im Bereich Governance, Risk & Compliance, dem Gartner ein jährliches Wachstum von 13,4% zuspricht.   

 

Neben dem Wachstum im Compliance Bereich sollen sich auch die Umsätze im Investor Relations (IR) Bereich bis 2025 – wenn auch mit geringeren Wachstumsraten – deutlich erhöhen. Dabei soll der größte Umsatzzuwachs (13,0mEUR) aus dem neuen COCKPIT resultieren, welches neu eingeführt wurde und 2018 damit noch keine Umsatzbeiträge lieferte. Hier kam es allerdings im vergangenen Jahr aufgrund der Verzögerung in der Fertigstellung von Modulen im COCKPIT auch zu Verzögerungen im Onboarding der Kunden auf das neue COCKPIT. Auf Basis der aktuellen Planungen geht das Management jedoch davon aus, bis zur Jahresmitte alle Kunden auf das neue COCKPIT zu migrieren. Zugleich soll dies auch mit erhöhten Preisen einhergehen. IR-Tools sollen mit einem Umsatz von 11,5mEUR 2025 (2018: 8,4mEUR) zum Konzernumsatz beitragen, der Newswire mit 8,0mEUR (2018: 4,4mEUR) und im Bereich Media werden bis 2025 1,0mEUR (2018: 0,6mEUR) erwartet. Daraus resultiert ein Anstieg der Umsatzerlöse im IR-Bereich von 13,4mEUR 2018 auf 33,5mEUR bis 2025, wenngleich sich der Umsatzanteil (bereinigt um den Verkauf von ARIVA) von 46,2% auf 33,5% reduzieren wird. Für den Zeitraum 2018 bis 2025 ergibt sich somit ein durchschnittliches Wachstum von 14,0%, welches damit über dem Marktwachstum der Bereiche Corporate Communications & PR (7% p.a.) bzw. Investor Relations (2,6% p.a.) liegt und somit weitere Marktanteilsgewinne zugrunde legt.

 

Zugleich fokussiert sich EQS nach dem Verkauf der Anteile an ARIVA im Juni vergangenen Jahres nun vollständig auf die beiden Geschäftsbereiche Investor Relations und Compliance, während sich mit ARIVA nicht die erhofften Synergieeffekte eingestellt hatten. Im Rahmen des Verkaufs hat EQS auf Basis einer Unternehmensbewertung i.H.v. 8,0mEUR einen Verkaufserlös von 6,9mEUR erzielt. Zudem bestehen noch Earn-outs für das vergangene Geschäftsjahr 2019. Dadurch hatte sich die Gesellschaft durch den Liquiditätsbestand i.H.v. nur 1,3mEUR bzw. einer Nettoverschuldung von 7,8mEUR Ende 2018 aufgrund des noch negativen Free Cashflows im vergangenen Jahr ein zusätzliches Liquiditätspolster aufgebaut. Zwar hat sich im Rahmen des Verkaufs von ARIVA die ursprüngliche Umsatzplanung für 2025 von 110mEUR auf 100mEUR reduziert, gleichzeitig aber die erwartete EBITDA-Marge von >25% auf nunmehr >30% erhöht und zeigt damit auch das hohe Skalierungspotenzial des Geschäftsmodells bei entsprechender Umsatzsteigerung. Auch wenn es möglich ist, dass sich die genaue Aufteilung der Produktumsätze innerhalb der beiden Bereiche Compliance und IR bis 2025 im Rahmen eines jährlichen Reviews ändert, erwarte ich in Summe keine Veränderung bei der Umsatzplanung.

 

Insgesamt ist das Geschäftsmodell der EQS als sehr konjunkturunabhängig zu beschreiben, sodass das Unternehmen trotz der aktuell starken wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch COVID-19 in diesem Jahr keine wesentlichen negativen Effekte spüren sollte. In der aktuellen Situation profitiert EQS in Teilen sogar, in dem verstärkt Webcasts anstatt von Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden. Zugleich ist die Churn-rate mit zuletzt 2% äußerst gering. Dennoch erwarte ich mit Blick auf den Ende Februar veröffentlichten Ausblick für 2020 (Umsatz 35,1-38,2mEUR / EBITDA 3,5-4,5mEUR) mit 35,9mEUR beim Umsatz und 3,7mEUR beim EBITDA lediglich das Erreichen des unteren Prognosekorridors. Zudem liegen meine Modelerwartungen im Umsatz bis 2025 mit 76,1mEUR (cagr 2019/25: 13,4%) deutlich unterhalb der Unternehmensprognose und bieten somit bei zunehmender Visibilität in den kommenden Jahren Spielraum nach oben. Insgesamt resultiert damit zum aktuellen Zeitpunkt ein Kursziel von 125,00€, welches deutlich über dem derzeitigen Kursniveau liegt.