Die PANTAFLIX AG ist eines der am schnellsten wachsenden Medienunternehmen Europas. Sie setzt sich zusammen aus der Video-on-Demand-Plattform (VoD) der PANTAFLIX Technologies GmbH,  em klassischen Film- und Produktionsgeschäft der PANTALEON Films GmbH und PANTALEON  Pictures GmbH, dem Musiklabel PantaSounds GmbH und der Brand-Integration und Social Media-Einheit March & Friends GmbH. Mit diesem vollintegrierten 360 Grad-Ansatz hinsichtlich Produktion, Distribution, Verwertung und Vermarktung von Inhalten und deren Rechten sichert sich das Scale 30-Unternehmen eine hohe Wachstumsdynamik auf dem internationalen Medienmarkt und steht für globales Entertainment „Made in Germany“. So hat die PANTAFLIX AG starke Kooperationen mit namhaften Partnern wie Amazon, Disney, Warner Bros., Universal Music

und YouTube.


12.12.2018 | Deutlich negatives EBIT in 2018

Pantaflix hat Anfang vergangener Woche seine Umsatz- und Ergebnisprognose reduziert. Nachdem bislang von einem signifikanten Umsatzwachstum ausgegangen wurde, plant das Unternehmen trotz Umsatzverschiebungen zweier bereits abgeschlossener Projekte weiterhin mit einem signifikant steigenden, zweistelligen Umsatzwachstum. Die Verschiebung betreffen hierbei Umsätze im zweistelligen Millionenbereich. Da Pantaflix nach HGB bilanziert, ist keine Umsatzrealisierung nach Projektfortschritt möglich, sondern erst nach Abschluss bzw. Abnahme durch den Kunden/Partner. Ich schätze die Umsatzverschiebungen dabei auf eine Größenordnung zwischen 15-20 Mio. €, sodass das verbleibende Umsatzwachstum weiter als sehr gut bezeichnet werden kann. Meinen Schätzungen zu Folge werden in diesem Jahr "You are Wanted" (2. Staffel), "100 Dinge", "Beat" und "Dem Horizont so nah" im Umsatz realisiert. Die beiden Projekte "Resistance" und "Am Ende Legenden (AT)" würden entsprechend in 2019 umsatzwirksam. Dem fehlenden Umsatz stehen allerdings die bereits entstandenen Kosten der Produktion entgegen, weshalb das Management die Ergebnisprognose senken musste. So wird nun mit einem EBIT im Bereich von -7 bis -9 Mio. € gerechnet, nachdem zuletzt eine Verbesserung beim Ergebnis (2017: 2,2 Mio. €) in Aussicht gestellt wurde. Allerdings dürfte dieser negative Effekt im kommenden Effekt mit entsprechend positiven Ergebniseffekten einhergehen.

 

Allerdings hat diese Meldung bei vielen Investoren zugleich für Verunsicherung gesorgt, da das Geschäftsmodell durch den deutlichen Verlust in Frage gestellt wird. Allerdings sind solche Abrechnungsthemen bei Unternehmen, die nach HGB bilanzieren und im Projektgeschäft agieren, keine Seltenheit. Das Unternehmen hätte jedoch auch hier transparenter Kommunizieren können, indem beispielsweise näher auf die Höhe der Umsatzverschiebungen und die damit einhergehenden Ergebniseffekte eingegangen worden wäre. Zudem hätte man in einer separaten Unternehmensmeldung auf die aktuelle Entwicklung im Video-on-Demand (VoD) Geschäft eingehen können, um Investoren "zu beruhigen". Stattdessen zieht sich das Management weiter zurück und hat laut mehreren Quellen offenbar alle Konferenzteilnahmen und Roadshows für Dezember abgesagt. Die Aktie hat allein seit der Meldung rund 55% an Wert verloren, wodurch die Marktkapitalisierung nun nur noch 19,6 Mio. € beträgt. Investoren halten offenbar eine Insolvenz des Unternehmens zunehmend für wahrscheinlich. Zum Vergleich: zum Halbjahr lag das Eigenkapital noch bei 21,8 Mio. € und die Nettoliquidität bei 15,0 Mio. €. Auf Basis des avisierten EBITS von -7 bis -9 Mio. € (HJ1 2018: -4,3 Mio. €) wird das EBIT im zweiten Halbjahr -2,7 bis -4,7 Mio. € betragen. Geht man davon aus, dass in etwa der gleiche Betrag cashwirksam ist, dürfte die Nettoliquidität Ende 2018 bei 10,3 - 12,3 Mio. € liegen. Eine mögliche Kapitalerhöhung halte ich daher auch vor dem Hintergrund, dass 2019 beim Ergebnis deutlich besser ausfallen sollte, vorerst für nicht wahrscheinlich. Wichtig wird nun aber sein, dass das Unternehmen mit positiven (Erfolgs-)meldungen verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnt und anfängt seriöser und transparenter zu kommunizieren.

 

Ich habe im Rahmen dessen meine Schätzungen überarbeitet. Während mein Kursziel zuletzt bei 140,00€ lag (nach Split 12,72€), reduziere ich dies - auch vor dem Hintergrund der erhöhten Aktienanzahl - auf 11,60€ je Aktie. Hierbei bewerte ich das klassische Filmgeschäft mit 3,00€ bzw. 42,0 Mio. € und die VoD-Plattform mit 8,60€ bzw. 120,8 Mio. €. Hier ist weiterhin ein Risikoaufschlag auf die Eigenkapitalkosten i.H.v. 20% enthalten, wodurch ein Diskontierungsfaktor von 11,4% für die VoD-Plattform resultiert. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus wird entsprechend nicht einmal das Filmgeschäft angemessen bewertet und das Streaminggeschäft mit einem deutlichen Risikoabschlag berücksichtigt. Dies ist meines Erachtens trotz der ungenügenden Kommunikation bzw. Transparenz des Unternehmens nicht angemessen. 


24.11.2018 | Proof of Concept steht weiter aus

Pantaflix hatte Ende September die Zahlen für das erste Halbjahr 2018 veröffentlicht. Da in der ersten Jahreshälfte keine neuen Filmproduktionen abgeschlossen wurden - lediglich "You are wanted" wurde nach Drehstart in 2017 fertiggestellt - fiel der Umsatz mit 13,8 Mio. € noch recht gering aus. Der Umsatzbeitrag der Video-on-Demand (VoD)-Plattform dürfte weiterhin nicht nennenswert gewesen sein. In der zweiten Jahreshälfte dürften aus dem Filmgeschäft einige Produktionen wie "100 Dinge", "Resistance", "Beat", "Dem Horizont so nah" und "Am Ende Legenden" zu einer deutlichen Umsatzdynamik führen. Das Ergebnis (EBITDA & EBIT) war durch Investitionen in die VoD-Plattform geprägt und belastete entsprechend das Ergebnis.

 

Es zeigte sich aber auch, dass die vollmundigen Aussagen des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden und Mitgründer  Dan Maag bei weitem nicht eingetreten sind. Ende Juli (24.07.2018, 18Uhr) dieses Jahres verfügte man nun über 399.183 User. Das Kundenwachstum habe dabei in den vorangegangenen 3 Monaten bei 198% gelegen. Wie viele dieser User jedoch bereits einen Film konsumiert haben, bleibt unbekannt. Lediglich Infos zu einer Fokus-Marketinggruppe habe ergeben, dass diese im Juni dieses Jahres im Durchschnitt 1,6 Inhalte mit einem durchschnittlichen Wert von 3,80€ konsumiert habe. Wie groß diese Kundengruppe dabei war bleibt ebenso unbekannt, wie der Umstand welche Regionen dies betraf. Dazu wurde bekannt, dass mit Stand 25.07.2018 23.229 Film- und Serieninhalte auf der Plattform verfügbar waren. Damit hat man das ursprüngliche Ziel von 40.000 für Ende 2017 auch ein halbes Jahr danach um fast 50% verfehlt. Auf der Seite der Filmproduzenten kann man über 501 Lizenzgeber aus 44 Ländern berichten, die Filme in 60 verschiedenen Sprachen auf die Plattform hochgeladen haben. Dazu laden 83% davon ihre Filminhalte selber hoch, wodurch sich der Aufwand für Pantaflix reduziert. Nach dem Launch in Südamerika ist man nun in 68 Ländern live. Das Ziel bleibt weiterhin die globale Verfügbarkeit. Bis 2020 soll diese abgeschlossen sein. Dazu will man neben dem B2C-Geschäft zukünftig auch im Bereich B2B aktiv werden. Zuletzt wurde dies für das kommende Jahr avisiert. Allerdings gab es auch hierzu in der Vergangenheit bereits sehr optimistische Aussagen, die sich bislang nicht bewahrheitet haben.

 

Neben der Kommunikation, die zukünftig deutlich seriöser durch eine transparentere Berichterstattung sowie konkreteren und weniger großspurige Aussagen gestaltet werden sollte, bleibt das Kundenwachstum einer der wichtigsten Aspekte. Einerseits erhöht man damit die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Kunden auf der Plattform Film- und/oder Serienhinhalte konsumieren. Anderseits kann sich dadurch aber auch durch Mundpropaganda der Bekanntheitsgrad von Pantaflix weiter erhöhen. Dazu bleibt es elementar dem User attraktive Inhalte zu bieten. Zwar konnte man mit zwei Major Studios - Disney und Warner Bros - Content-Deals abschließen. Doch diese gelten zunächst nur für die DACH-Region. Wichtig wird daher auch sein, nicht nur viele Inhalte für im Ausland lebende Menschen in ihrer Landessprache anbieten zu können, sondern auch aktuellen Content. Dazu gilt es weitere Content-Deals mit Studios abzuschließen. Nachdem zuletzt die Übernahme von 21st Century Fox durch Disney genehmigt wurde, wäre es naheliegend, dass auch für deren Inhalte ein Vertrag abgeschlossen wird. Da die Umsätze der Plattform noch immer nicht nennenswert sind, muss Pantaflix hier den Proof-of-Concept deswegen noch leisten. Technisch dürfte die Plattform mit 7 Sprachen und zahlreichen Bezahlfunktionen zwischenzeitlich ein sehr gutes Niveau erreicht haben. Dennoch besteht beispielsweise in der Apple app auch weiterhin nicht die Trailer Funktion, die bei Amazon integriert ist. Der dahinterliegende finanzielle Aufwand zeigt sich auch an den Kosten, die das Unternehmen bislang in die Plattform investiert hat. Waren es Ende 2017 noch 6,0 Mio. €, stiegen die Aufwendungen in die Verbesserung und Weiterentwicklung der Plattform bis zur Hauptversammlung Ende Juli auf 9,2 Mio. €.

 

Mit Blick auf das Filmgeschäft berichtete das Unternehmen im Rahmen der Halbjahreszahlen über eine Pipeline von >30 Projekten. Jüngst wurde die erste internationale und größte Produktion "Resistance" erfolgreich abgeschlossen.  Dazu erwarte ich auch den Abschluss der Dreharbeiten mit entsprechender Umsatzrealisierung noch in diesem Jahr von "Dem Horizont so nah" und "Am Ende Legenden", deren Drehbeginn im September war. Die für Amazon Prime gedrehte Serie "Beat", nach "You are wanted" bereits die zweite Serie für Amazon, erfreut sich beim Publikum einer großen Beliebtheit. Bei knapp 900 Rezensionen kommt die Serie auf 4,5 von 5 Sternen. Dazu hieß es auf der Hauptversammlung, dass man auch mit Netflix und Apple über Produktionen in deutscher Sprache spreche. Dadurch dürften die Umsätze im Filmgeschäft dieses Jahr bei Realisierung der genannten Projekte die Marke von 50 Mio. € überschreiten.

 

Insgesamt habe ich meine Erwartungen nochmals deutlich reduziert. Ich rechne nun für dieses Jahr durch Fortsetzung der Dynamik beim Kundenwachstum mit einem Anstieg der Zahl der User auf rund 917.000 zum Jahresende. Dabei erwarte ich einen Umsatz von 4,4 Mio. € (Vor Abzug des Anteils an die Produzenten), dem ein Verlust beim EBIT von 7,5 Mio. € entgegen steht. Der Grund hierfür sind die relativ hohen Kosten für Marketing und Personal, denen noch kein ausreichend hoher Umsatz entgegensteht. Bis 2021 erwarte ich eine Umsatzsteigerung auf 60,3 Mio. € bei einem erstmalig leicht positiven EBIT von 1,7 Mio. €. Im eingeschwungenen Zustand erwarte ich eine EBIT-Marge von 16,5%. Unverändert habe ich für die Bewertung der VoD-Plattform einen Risikoaufschlag vorgenommen. Diesen habe ich mit 20% auf die Eigenkapitalkosten des Filmgeschäfts angesetzt, sodass der Diskontierungssatz für die VoD-Plattform bei 11,4% liegt. Dadurch ergibt sich auf Basis der neuen Schätzungen ein Wert von 124,6 Mio. € bzw. 100,00€ pro Aktie. Für das Filmgeschäft ergibt sich ein Wert von 36,00€ je Aktie, sodass auf Basis des aktuellen Kursniveaus die VoD-Plattform keine Berücksichtigung in der Bewertung erhält. Insgesamt reduziert sich das Kursziel von 250,00€ auf 140,00€ je Aktie. Interessant wird sein, wie der Vorstandsvorsitzende Stefan Langefeld einen Aktienkurs von 178,30€ erreichen will. Dies stellt den Wert für seine 10.000 Optionen dar, die er von der Gesellschaft erhalten hat.

 

Als Vergleich habe ich mir dazu die Bewertungsrelationen bei Netflix - hier muss der Unterschied im Geschäftsmodell Subscription vs. Pay per View bei Pantaflix berücksichtigt werden - angeschaut. Bei einer Bewertung von rund 99 Mrd. € und zuletzt 130,4 Mio. Kunden, wird ein Kunde mit 757,70€ bewertet. Geht man davon aus, dass nur 10% der zuletzt genannten 400.000 User regelmäßig Inhalte bei Pantaflix konsumieren, ergibt sich c.p. ein Wert von 30,3 Mio. € für die Pantaflix Kunden. Gelingt es jedoch beispielsweise die Zahl der User in den kommenden Jahren auf 5 Mio. € zu steigern und den Anteil der regelmäßigen Konsumenten auf 20% zu erhöhen (= 1 Mio. aktive User) und setzt dabei lediglich 1/4 des Wertes pro Netflix Kunde an - dies begründet sich aus der Annahme, dass ein Netflix Kunde rund 120€ im Jahr "konsumiert" durch sein Abo was aber für Pantaflix zu hoch erscheint - ergibt sich ein Wert von 189,4 Mio. € für die VoD-Plattform. Auf dem aktuellen Kursniveau erscheint sich jedoch ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis zu ergeben, da die Potenziale aus der VoD-Plattform derzeit mit Null Euro berücksichtigt sind.  


05.10.2018 | VoD-Plattform entwickelt sich langsamer als erwartet

Pantaflix hat am Donnerstag letzte Woche Zahlen für die erste Jahreshälfte 2018 bekannt gegeben. So stieg der Umsatz in den ersten 6 Monaten um 18,7% auf 13,8 Mio. € an. Maßgeblicher Umsatztreiber dürfte dabei die zweite Staffel von "You are wanted" gewesen sein, die für Amazon Prime Deutschland produziert wurde und im Mai dieses Jahres Premiere feierte. Weitere Umsätze sollten durch Pantasounds und die VoD-Plattform erzielt worden sein, wenngleich der Umsatzanteil der Streamingplattform noch <1 Mio. € gelegen haben dürfte.

 

Neu produzierte Filme im Filmproduktionsgeschäft wie beispielsweise 100 Dinge (Kinostart im Dezember 18) werden erst in der zweiten Jahreshälfte umsatzwirksam. Auch die 3 neu angelaufenen Produktionen im September für "Am Ende Legenden (AT)", "Dem Horizont so nah" und "Resistance" werden frühestens in diesem Jahr im Umsatz verbucht. Mit "Resistance" wurde dazu die größte und erste internationale Produktion gestartet. Ich schätze das Umsatzvolumen hierfür auf 14 Mio. €. Dazu wurde für Youtube Premium, als einer von drei Filmproduzenten, die Serie "Bullsprit" produziert. Auch für Amazon wurde mit "Beat" eine weitere Thriller Serie produziert, die im November Premiere feiern soll. Zugleich betont das Unternehmen, dass man so viele Filmprojekte in der Pipeline hat wie nie zuvor. Allerdings muss hierbei festgehalten werden, dass hierzu wohl auch Filme gehören, die sich noch in einem frühen Stadium befinden und ggf. auch nicht produziert werden. Hierzu gibt es aus der Vergangenheit mit geplanten Filmen zu Boris Becker, dem Papst und Cindy aus Marzan drei gute Beispiele.  Andererseits konnte zuletzt der erstmalige Verkauf einer Lizenz für eine Neuverfilmung von "Der geilste Tag" nach China getätigt werden.

 

Die VoD-Plattform entwickelt sich dagegen weniger dynamisch als von vielen Marktteilnehmern vermutlich angenommen. Auf der Hauptversammlung hieß es, man habe knapp 400.000 User (+198% in den letzten 3 Monaten) sowie 23.000 Film- und Serieninhalte. Nun gibt man diese Daten als bereits per Ende Juni 2018 erreicht an. Offensichtlich aber bewusst falsch an dieser Stelle. Die Angaben zu einer Fokusgruppe im Juni, die im Schnitt 1,6 Filme zu einem Wert von 3,80€ konsumiert hat, ist dazu ohne weitere Details wenig hilfreich. Im ersten Halbjahr konnte mit dem Launch der Pantaflix App für Apple TV sowie für Android + Samsung TV die Verfügbarkeit auf Geräten weiter erhöht werden. Bis Ende Juni wurde die App eigenen Angaben zu Folge insgesamt rund 600.000 mal heruntergeladen. Jüngst hat man spanisch im September als weitere Sprache hinzugefügt und die Plattform in 23 Ländern in Süd- und Mittelamerika gelaunched. Dadurch ist Pantaflix nun in 68 Ländern und 7 Sprachen weltweit verfügbar.

 

Für die weitere Entwicklung will sich die Gesellschaft gegenüber dem Wettbewerb wie folgt positionieren: 1) ausreichenden und attraktiven Content zur Verfügung stellen 2) eine exzellente technologische Erreichbarkeit über Apps sowie Features bereit stellen und weitere Länder ausrollen und 3) eine ansprechende Customer Usability gewährleisten. Damit will man sich als beste "Away from Home-Plattform" für Kunden positionieren. Dazu plant das Management auch weitere Content-Vereinbarungen noch in diesem Jahr abzuschließen. Gelingt dies, würde das weiteres Vertrauen der Anleger bedeuten. Insbesondere ein Deal mit 21st Century Fox, die durch Disney übernommen wurde und mit denen bereits eine Vereinbarung besteht, könnte naheliegend sein. Auch für das Thema B2B sieht man weiterhin Möglichkeiten, wobei dies vermutlich eher Thema für das kommende Jahr relevant werden dürfte. Dabei will man einen Full Service für strategische Partner, die Endkunden Content anbieten, zur Verfügung stellen.

 

Da aktuell noch einige Antworten durch die Gesellschaft ausstehen, steht mein Kursziel von 250€ derzeit unter Beobachtung, dürfte jedoch erneut sinken, nachdem die Geschwindigkeit der VoD-Plattform in der Entwicklung geringer ausfällt als erwartet bzw. wie früher in Aussicht gestellt wurde.