Der österreichische Technologiekonzern S&T ist als international führender Anbieter von Industrie 4.0- bzw. Internet of Things- Technologie und als namhaftes Systemhaus mit mehr als 3.900 Mitarbeitern in über 25 Ländern weltweit präsent. Unzählige Kunden aus verschiedensten Branchen vertrauen auf die Technologien und professionellen Dienstleistungen von S&T. Als namhafter Hersteller punktet S&T mit einem attraktiven Portfolio an Eigentechnologien und Produkten im IoT und Industrie 4.0 Umfeld. Dazu zählen Embedded Industrial Computersysteme, hochprofessionelle Security-Appliances oder die für den Betrieb solcher Systeme notwendige Software. Zum Leistungsportfolio der Gruppe als Systemhaus zählen ins besondere Beratung, Outsourcing und Integration nach dem Plan-, Build-, Run-Prinzip. S&T erbringt dabei sämtliche Leistungen wie beispielsweise die Konzeption von IT-Architekturen, die Beschafung bzw. Integration von IT-Produkten namhafter Dritthersteller oder die Bereitstellung von Managed Services aus einer Hand. Betriebs- und Wartungsdienstleistungen, die Zurverfügungstellung von Helpdesk-Services und Leistungen im Bereich Softwareentwicklung runden diese Kompetenzen ab. Für international ausgerichtete Kunden und Partner ermöglicht die nahezu lächendeckende Präsenz in Zentral- und Osteuropa auch eine flexible länderübergreifende Projekt- bzw. Servicebetreuung.


28.08.2018 | Kapitalmaßnahme zur Aufstockung bei Kontron Kanada

S&T hat am Sonntag eine Kapitalerhöhung i.H.v. rund 3,4% des Grundkapitals bekannt gegeben. Die knapp 2,2 Mio. neuen Aktien werden dabei von Ennoconn/Foxconn übernommen zu einem Preis von 23,37€. Dafür erwirbt S&T die noch ausstehenden 49% an der Kontron Canada von Ennoconn/Foxconn. Über den Kaufpreis gab es keine Details. Angesichts des Kassenbestands von 140 Mio. € zum 30.06.2018 ist diese Aktion jedoch etwas ungewöhnlich, da S&T erst im vergangenen Jahr noch eine Kapitalerhöhung zum Zwecke weiterer Akquisitionen durchgeführt hat. Vielmehr entsteht hierdurch der Eindruck, dass Ennoconn damit günstig weitere Aktien erhalten möchte. Ich habe diese Kapitalmaßnahme in mein Bewertungsmodell einfließen lassen, wodurch sich das Kursziel durch den Verwässerungseffekt leicht von 31,00€ auf 30,00€ reduziert hat. 


07.08.2018 | Die perspektiven bleiben weiter gut

Im Nachgang an die Halbjahreszahlen am vergangenen Freitag sowie Rückmeldungen vom Unternehmen im Bezug auf die getätigten Übernahmen habe ich meine Schätzungen leicht überarbeitet. So habe ich aufgrund der USD-Schwäche in den ersten 6 Monaten, die nun langsam in einen Ganzjahreseffekt läuft zunächst etwas reduziert. Dem steht der zusätzliche Umsatzbeitrag von knapp rund 28 Mio. € aus den beiden Übernahmen (Exceet, Inocybe) gegenüber. Zugleich war auch die Profitabilitätsentwicklung in Q2 unverändert sehr gut, sodass ich trotz des voraussichtlich lediglich ausgeglichenen Ergebnisses aus dem Exceet Geschäftsbereichs in diesem Jahr meine EBITDA-Erwartung leicht von 88,2 Mio. € auf 90,7 Mio. € angehoben habe. Mit Blick auf die Entwicklung im ersten Halbjahr hat sich gezeigt, dass insbesondere im Personalaufwand und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen deutliche Skalierungspotenziale gehoben werden konnten. Die Rohmarge hat dagegen noch durch die USD-Schwäche gelitten und entwickelte sich leicht rückläufig. Mit Beginn des zweiten Halbjahres sollte die EUR/USD-Entwicklung jedoch wieder in den Hintergrund für S&T rücken und negative Effekte daher kaum noch anfallen. Nach bislang 11,1% EBITDA-Marge in 2020 erwarte ich nun mit 11,2% einen leicht höheren Wert. Insgesamt steigt das Kursziel dadurch leicht von 30,00€ auf 31,00€ an.


06.08.2018 | Wie erwartet sehr gute Halbjahreszahlen

S&T hat am Freitag wie erwartet sehr starke Zahlen für das erste Halbjahr 2018 veröffentlicht. So stieg der Umsatz im Zeitraum Januar bis Juni um 10,8% auf 422,7 Mio. €, im Zeitraum April bis Juni um 10,3% auf 219,0 Mio. €. Maßgeblicher Wachstumstreiber war in beiden Quartalen das Segment IT-Services, welches den Umsatz um jeweils >20% steigern konnte. Aber auch das Segment IoT Solutions hat mit einem Wachstum im oberen einstelligen Prozentbereich zum Umsatzzuwachs beigetragen. Dadurch konnte auch das Ergebnis deutlich gesteigert werden. Im ersten Halbjahr konnte das EBITDA um 35,0% auf 36,7% im zweiten Quartal um 31,0% auf 19,6 Mio. € gesteigert werden. Die EBITDA-Marge von 8,7% respektive 8,9% nähert sich damit sukzessive dem Ziel von 10%, welches die S&T AG in den kommenden Jahren anvisiert. Hierzu hat insbesondere das Segment IoT Solutions beigetragen, welches das EBITDA nahezu verdoppeln konnte. Während das EBITDA im Segment IT-Services um knapp 41% stieg, war dieses im Segment Embedded Systems um 42% rückläufig, wodurch sich beide Effekte mehr oder weniger ausglichen. Zugleich bestätigte das Management den Ausblick für dieses Jahr und das Jahr 2023. In diesem Jahr soll der Umsatz auf rund 1 Mrd. € steigen, das EBITDA soll bei mindestens 80 Mio. € liegen. Bis 2023 soll der Umsatz auf 2 Mrd, sowohl durch organisches, als auch anorganisches Wachstum steigen. Aufgrund der sehr guten Ergebnissituation zum Halbjahr dürfte der Ergebnisausblick jedoch als zu zurückhaltend zu sehen sein. Eine Erhöhung der EBITDA-Prognose im Jahresverlauf auf 90 Mio. € erachte ich daher als durchaus realistisch. Jedoch liegt meine EBITDA-Erwartung mit 88,2 Mio. € bereits um rund 10% oberhalb der Prognose. Meine Schätzungen somit vorerst ebenso unverändert wie mein Kursziel von 30,00€. Leichte Adjustierungen werde ich in kürze noch durch die Einbeziehung der Übernahme von Geschäftsteilen der Exceet Group AG vornehmen. 


13.06.2018 | Warum die Aktie weiter aussichtsreich bleibt

Die S&T wurde zuletzt neu in das wikifolio "Chancen suchen und finden aufgenommen". Im vergangenen Geschäftsjahr 2017 konnte ein Umsatz von 882,0 Mio. € (+75,1%) erzielt werden.. Hier hatte ich mit 864,3 Mio. € gerechnet. Wachstumstreiber war dabei insbesondere der Bereich IoT Solutions, aber auch durch den ganzjährigen Effekt der übernommenen Kontron im Bereich Embedded Systems ergab sich ein deutlicher anorganischer Umsatzzuwachs. Das EBITDA lag mit 68,1 Mio. € ebenfalls oberhalb der Guidance von >60 Mio. € sowie meiner Prognose von 64,0 Mio. €. Hierzu hat der Bereich Embedded Systems maßgeblich beigetragen gehabt, aber auch der noch größte Bereich IT-Services konnte die Marge leicht verbessern. Zugleich bestätigte das Unternehmen den im Januar kommunizierten Ausblick, der einen Umsatz auf rund 1 Mrd. € bei einem EBITDA von 80 Mio. € vorsieht. Dazu wurde auch für die Jahre über 2018 ein weiteres Wachstum in Aussicht gestellt. Bis 2023 soll sich der Umsatz im Vergleich zu 2018 nochmals auf 2 Mrd. € verdoppeln. Dazu hat sich auch im ersten Quartal 2018 die dynamische Geschäftsentwicklung fortgesetzt. So konnte der Umsatz nach einem Plus von rund 75% im vergangenen Jahr um 11,4% auf 203,6 Mio. € gesteigert werden. Maßgeblicher Wachstumstreiber war dabei das Segment IT-Services mit einem Umsatzplus von 29,7%. Aber auch im vielversprechenden Bereich mit IoT konnten die Umsätze um knapp 10% gesteigert werden. Zugleich gelang es, das EBITDA deutlich überproportional um 40,0% auf 17,1 Mio. € zu steigern, wodurch die EBITDA-Marge von 6,7% auf 8,4% anstieg. Verantwortlich dafür war Maßgeblich das Segment IoT, in dem das EBITDA von 4,5 Mio. € auf 9,2 Mio. € mehr als verdoppelt werden konnte. Im Rahmen dessen bestätigte das Management auch den Ausblick von rund 1 Mrd. € Umsatz und einem EBITDA von mindestens 80 Mio. €.

 

Mit Blick auf das erste Quartal dürfte aber vor allem der Ergebnisausblick als konservativ betrachtet werden, da hierbei lediglich eine EBITDA-Marge von 8,0% nach 8,4% im ersten Quartal unterstellt wird. Da in der zweiten Jahreshälfte traditionell höhere EBITDA-Margen erzielt werden, sehe ich gute Chancen, dass der Ausblick im Jahresverlauf auch angehoben werden könnte. Dazu hatte ich auf der Frühjahrskonferenz Mitte Mai ein Gespräch mit dem Finanzvorstand der Gesellschaft. Hierbei lag der Schwerpunkt für mich insbesondere auf der Entwicklung der Kennzahlen der einzelnen Segmente wie auch der Kostenstruktur. Hintergrund dessen war, dass nach dem äußerst starken ersten Quartal (EBITDA +40,0%, EBIT +80,9%) auf Basis einer vergleichbaren Kostenstruktur und einer Bruttomarge von 40%, mehr als 10% EBITDA-Marge möglich sein dürften. Dies sind derzeit die beiden aktuellen Kennzahlen hinsichtlich Profitabilität, die angestrebt werden. Ich rechne daher durchaus mit erreichbaren EBITDA-Margen von 11-12%. Da der Personalaufwand als zweitgrößte Variabel ebenso wie der Materialaufwand als größte Kostenposition (Hebel für die Bruttomarge) unterproportional zum Umsatz steigen sollen, erwarte ich daher für die kommenden Jahre eine entsprechende Skalierung über beide Kostenpositionen hinweg. Auf Basis der Ergebnisdynamik die in Q1 gezeigt wurde ist auch für die verbleibenden Quartale bei einer Verschiebung der Umsätze hin zu mehr IoT Umsatzanteilen mit einer entsprechenden Ergebnisverbesserung zu rechnen. Im avisierten Umsatzanstieg auf 2 Mrd. € erwartet das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum von 10%. Aufgrund des wieder erstarkten Euros ggü. dem Dollar habe ich für das durchschnittliche Wachstum, ohne weitere Akquisitionen, einen leicht geringeren Wert von 9,6% für die Jahre 2018-2023 angesetzt. Auch im vergangenen Jahr hatte dies einen negativen Umsatzeffekt von >20 Mio. €, allerdings nur von rund 700TEUR auf das Ergebnis.

 

Dazu plant Foxconn aktuell ein IPO für eine Tochtergesellschaft die sich auf die Bereiche elektronische Geräte und Industrieroboter spezialisiert. Im Rahmen dessen soll die Gesellschaft rund 4,3 Mrd. Dollar einnehmen. Zum Vergleich: Die S&T AG ist derzeit mit knapp 1,3 Mrd. € bewertet. Wie bereits bekannt, halten die Chinesen >20% der S&T Aktien. In Österreich könnte Foxconn aber bei >25% der Aktien nur 25% der Stimmen ausüben und müsste demnach >30% gehen, wie es heißt. Dies wäre allerdings wiederum mit einem Übernahmeangebot verbunden. Daher ist meines Erachtens durch das IPO, im Zuge dessen sich Foxconn auch unabhängiger vom Smartphone Geschäft machen will, entweder eine komplette Übernahme der S&T oder ein Kauf von einzelnen Bereichen (IoT, Embedded) denkbar. Aufgrund dessen, dass Foxconn aber keinerlei Interesse am IT-Service Geschäft haben dürfte, ist die zweite Option aus meiner Sicht die Wahrscheinlichere Variante. Aufgrund der weiterhin sehr positiven Geschäftsentwicklung, die neben dem organischen Wachstum auch durch Akquisitionen verstärkt werden soll, sowie der bestehenden Übernahmephantasie ist die S&T Aktie derzeit ein hoch attraktives Investment. CEO und CFO hatten dazu nach Veröffentlichung des Geschäftsberichtes Ende März Aktien gekauft. Mein Kursziel für die Aktie liegt bei 30,00€, wodurch sich ein Kurspotenzial von knapp 50% ergibt.


25.05.2018 | Feedback Frühjahrskonferenz

Ich hatte am Dienstag vergangene Woche ein Gespräch mit dem Finanzvorstand von S&T auf der Frühjahrskonferenz in Frankfurt. Hierbei lag der Schwerpunkt für mich insbesondere auf der Entwicklung der Kennzahlen der einzelnen Segmente wie auch der Kostenstruktur. Hintergrund dessen war, dass nach dem äußerst starken ersten Quartal (EBITDA +40,0%, EBIT +80,9%) auf Basis einer vergleichbaren Kostenstruktur und einer Bruttomarge von 40%, mehr als 10% EBITDA-Marge möglich sein dürften. Dies sind derzeit die beiden aktuellen Kennzahlen hinsichtlich Profitabilität, die angestrebt werden. Da der Personalaufwand als zweitgrößte Variabel ebenso wie der Materialaufwand als größte Kostenposition (Hebel für die Bruttomarge) unterproportional zum Umsatz steigen sollen, erwarte ich daher für die kommenden Jahre eine entsprechende Skalierung über beide Kostenpositionen hinweg. Aufgrund dessen habe ich meine Margenerwartungen für 2018ff leicht angehoben und erwarte nun eine mittelfristige EBITDA-Marge von 11,1% nach bislang 10,0%. Aber auch noch höhere EBITDA-Margen in den Bereich von 12% sind durchaus möglich meines Erachtens. Im avisierten Umsatzanstieg auf 2 Mrd. € erwartet das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum von 10%. Aufgrund des wieder erstarkten Euros ggü. dem Dollar habe ich für das durchschnittliche Wachstum, ohne weitere Akquisitionen, einen leicht geringeren Wert von 9,6% für die Jahre 2018-2023 angesetzt. Auch im vergangenen Jahr hatte dies einen negativen Umsatzeffekt von >20 Mio. €, allerdings nur von rund 700TEUR auf das Ergebnis.

 

Dazu plant Foxconn aktuell ein IPO für eine Tochtergesellschaft die sich auf die Bereiche elektronische Geräte und Industrieroboter spezialisiert. Im Rahmen dessen soll die Gesellschaft rund 4,3 Mrd. Dollar einnehmen. Zum Vergleich: Die S&T AG ist derzeit mit knapp 1,3 Mrd. € bewertet. Wie bereits bekannt, halten die Chinesen >20% der S&T Aktien. In Österreich könnte Foxconn aber bei >25% der Aktien nur 25% der Stimmen ausüben und müsste demnach >30% gehen, wie es heißt. Dies wäre allerdings wiederum mit einem Übernahmeangebot verbunden. Daher ist meines Erachtens durch das IPO, im Zuge dessen sich Foxconn auch unabhängiger vom Smartphone Geschäft machen will, entweder eine komplette Übernahme der S&T oder ein Kauf von einzelnen Bereichen (IoT, Embedded) denkbar. Aufgrund dessen, dass Foxconn aber keinerlei Interesse am IT-Service Geschäft haben dürfte, ist die zweite Option aus meiner Sicht die Wahrscheinlichere Variante. Aufgrund der Modellüberarbeitung mit veränderten Schätzungen und einer Verschiebung der Bewertung auf das Jahr 2018 habe ich das Kursziel auf 30€ nach bislang 26€ angehoben. Auf Basis der Ergebnisdynamik die in Q1 gezeigt wurde ist auch für die verbleibenden Quartale bei einer Verschiebung der Umsätze hin zu mehr IoT Umsatzanteilen mit einer entsprechenden Ergebnisverbesserung zu rechnen. Ich erwarte daher mit 8,8% EBITDA-Marge auf Basis eines Umsatzes von 997,5 Mio. € (Prognose 1 Mrd. €) ein EBITDA i.H.v. 88,2 Mio. € (Prognose: >80 Mio. €). Es bestehen somit sehr realistische Chancen, dass die Prognose im Jahresverlauf leicht angehoben werden dürfte.


04.05.2018 | sehr guter Jahresstart

S&T hat heute Morgen sehr gute Zahlen für das erste Quartal dieses Jahres veröffentlicht. So konnte der Umsatz nach einem Plus von rund 75% im vergangenen Jahr um 11,4% auf 203,6 Mio. € gesteigert werden. Maßgeblicher Wachstumstreiber war dabei das Segment IT-Services mit einem Umsatzplus von 29,7%. Aber auch im vielversprechenden Bereich mit IoT konnten die Umsätze um knapp 10% gesteigert werden. Zugleich gelang es, das EBITDA deutlich überproportional um 40,0% auf 17,1 Mio. € zu steigern, wodurch die EBITDA-Marge von 6,7% auf 8,4% anstieg. Verantwortlich dafür war Maßgeblich das Segment IoT, in dem das EBITDA von 4,5 Mio. € auf 9,2 Mio. € mehr als verdoppelt werden konnte. Im Rahmen dessen bestätigte das Management auch den Ausblick von rund 1 Mrd. € Umsatz und einem EBITDA von mindestens 80 Mio. €. Mit Blick auf das erste Quartal dürfte aber vor allem der Ergebnisausblick bereits zum jetzigen Zeitpunkt als konservativ betrachtet werden, da hierbei lediglich eine EBITDA-Marge von 8,0% nach 8,4% im ersten Quartal unterstellt wird. Da in der zweiten Jahreshälfte traditionell höhere EBITDA-Margen erzielt werden, sehe ich gute Chancen, dass der Ausblick im Jahresverlauf auch angehoben werden könnte. Mein Modell und meine Schätzungen befinden sich derzeit noch in der Überarbeitung, bieten aber leichten Spielraum nach oben. Daher bleibt das Kursziel vorerst weiter bei 26,00€.


29.03.2018 | Jahresprognose deutlich übertroffen und Umsatzverdopplung bis 2023

&T hat heute den Geschäftsbericht für 2017 veröffentlicht. Nachdem bereits der Umsatz für 2017 grob kommuniziert wurde und auch berichtet wurde, dass das EBITDA oberhalb der prognostizierten 60 Mio. € ausfallen werde, wurden heute nun die finalen Zahlen veröffentlicht. Erstaunlicherweise fällt der Umsatz mit 882,0 Mio. € nun um >20 Mio. € höher aus als Anfang Januar in Aussicht gestellt. Hier hatte ich mit 864,3 Mio. € gerechnet. Das EBITDA liegt mit 68,1 Mio. € ebenfalls oberhalb der Guidance sowie meiner Prognose von 64,0 Mio. €. Zugleich bestätigte das Unternehmen den im Januar kommunizierten Ausblick, der einen Umsatz auf rund 1 Mrd. € bei einem EBITDA von 80 Mio. € vorsieht. Mit meinen derzeitigen Schätzungen von 1.002,8 Mio. € sowie einem EBITDA von 85,7 Mio. € sehe ich mich hierbei bestätigt. Dazu wurde auch für die Jahre über 2018 ein weiteres Wachstum in Aussicht gestellt. Bis 2023 soll sich der Umsatz im Vergleich zu 2018 nochmals auf 2 Mrd. € verdoppeln. In meiner Modellierung ist für 2023 lediglich ein Umsatz von rund 1.645 Mio. € unterstellt. Der heutige deutliche Kursabschlag ist für mich daher nicht nachvollziehbar und mit erstem Blick auf die Zahlen und den Ausblick nicht angebracht. Mein Kursziel liegt daher unverändert bei 26,00€.


18.01.2018 | Ziele für 2017 übererfüllt, deutlicher Ergebnisanstieg 2018 erwartet

S&T hat gestern gemeldet, dass nach ersten vorläufigen Zahlen das Umsatzziel von 860 Mio. € für 2017 (LSe: 864,3) erreicht worden ist. Dazu werde das EBITDA oberhalb der avisierten Prognose von 60 Mio. € (LSe: 64,0) liegen. Mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr bestätigte das Unternehmen den Umsatzausblick von 1 Mrd. € (LSe: 1.002,8) und erwartet für das EBITDA einen weiteren Anstieg auf 80 Mio. € (LSe: 85,7). Treiber dafür wird insbesondere das hochmargige Segment IoT-Solutions sein. Der EBITDA-Ausblick zu diesem Zeitpunkt ist daher positiv zu werten, da der Markt eine Zielrichtung für dieses Jahr erhält. Zudem besteht die Möglichkeit diesen auch noch etwas zu übertreffen bei entsprechend positiver Geschäftsentwicklung.