Zahnzusatzversicherung

SHOP APOTHEKE EUROPE ist ein Pionier in einem hochattraktiven Marktsegment, in dem das Wachstum sowohl durch den Wechsel vieler Kunden zum Onlinehandel als auch durch die kontinuierlich steigende Nachfrage nach rezeptfreien (OTC-) Medikamenten und apothekenüblichen Beauty- und Pflegeprodukten vorangetrieben wird. Wir planen, unsere Marktführerschaft weiter zu stärken und so SHOP APOTHEKE EUROPE zum Synonym für Online-Apotheke in Europa zu machen. Der demographische Wandel, steigendes Gesundheitsbewusstsein bei Verbrauchern und der Trend zur Selbstmedikation führen zu einer stärkeren Nachfrage nach OTC-Produkten und apothekenüblichen Beauty- und Pflegeprodukten. Der stetig voranschreitende Wechsel zum Onlinehandel beeinflusst das Wachstum unserer Märkte in Europa ebenfalls positiv; unsere stabile IT-Infrastruktur sowie unser länderspezifisches Know-how stellen unser Unternehmen auf ein solides Fundament.


Hohe Nachfrage auch in Q3

Shop Apotheke hat Anfang Oktober vorläufige Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2020 bekannt gegeben, die erneut ein sehr starkes Wachstum gezeigt haben. Nachdem sich die Umsätze bereits in der ersten Jahreshälfte um 37,4% erhöht hatten (Q1: +32,8% / Q2: +42,2%), verzeichnete Shop Apotheke mit einem Wachstum von 39,7% auch im dritten Quartal eine ungebrochen hohe Nachfrage. Dies ist besonders bemerkenswert, da das dritte Quartal in der Regel aufgrund der Sommermonate traditionell ein weniger starkes Quartal ist. Von dem berichteten Umsatzanstieg entfiel auf die DACH-Region ein Anstieg von 33,8% und auf die verbleibenden Länder ein Anstieg von 82,2%. Dementsprechend dürfte das Wachstum nach 9 Monaten bei 38,2% liegen und hat sich im Vergleich zum ersten Halbjahr nochmals leicht erhöht. Damit dürfte Shop Apotheke nach 9 Monaten bereits den Gesamtjahresumsatzes aus 2019 erreicht haben. Zudem konnten im Zeitraum zwischen Juli und September 0,4m neue Kunden gewonnen werden, sodass sich die Kundenzahl auf 5,9m erhöhte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg von 1,4m neuen Kunden bzw. 31,1%. Im Gesamtjahr 2020 konnten somit bereits 1,2m neue Kunden gewonnen werden.

 

Damit ist Shop Apotheke auf einem sehr guten Weg, die bereits angehobenen Jahresziele beim Umsatz (>30% Umsatzanstieg) zu übertreffen, sodass der Vorstand diese Vorgabe bis zum Jahresende noch auf >35% anheben könnte. Für die Profitabilität gehe ich auch im dritten Quartal von einem positiven bereinigten EBITDA aus, sodass ich für das Gesamtjahr nun mit dem Erreichen von mindestens der oberen Prognosespanne (1-2% bereinigte EBITDA-Marge) rechne. Aufgrund des erhöhten Umsatzes im dritten Quartal rechne ich nun auch für das Gesamtjahr mit einem höheren Wachstum von 36,7% (alt: 32,5%) sowie einem erhöhten EBITDA von 11,23mEUR (alt: 9,58mEUR). Dies dürfte einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 1,6% (alt: 1,5%) entsprechen. Da bereits Ende September Gespräche mit den Inhabern der Wandelanleihen über 135mEUR zur vorzeitigen Wandlung angekündigt und vor kurzem abgeschlossen wurden, wobei rund 90% der 135mEUR in Aktien gewandelt werden, habe ich dies entsprechend in einer höheren Anzahl Aktien berücksichtigt. Aufgrund der Verwässerung von 19,8% durch die Ausgabe neuer Aktien wirkt sich dies trotz höherer Umsatz- und Ergebnisschätzungen belastend auf das Kursziel aus. Entsprechend reduziert sich das Kursziel in der Folge von zuletzt 167,00€ auf nunmehr 157,00€. 

 

 

Veröffentlichungsdatum: 14.10.2020, 10:44Uhr


27.08.2020 | Starkes erstes Halbjahr und erhöhte Prognose

Shop Apotheke hat Anfang August die Zahlen für das zweite Quartal bzw. das erste Halbjahr veröffentlicht, nachdem das Management bereits Ende Juli den Ausblick für das aktuelle Geschäftsjahr angehoben hatte. Nach einem bereits sehr starken Wachstum von 32,8% im ersten Quartal erhöhte sich die Umsatzdynamik noch einmal, sodass im zweiten Quartal ein Wachstum von 42,2% auf 232,67mEUR erreicht wurde. Zum Halbjahr stand somit ein Umsatzanstieg von 37,4% auf 464,66mEUR zu Buche. Das noch höhere Wachstum im zweiten resultierte einerseits aus der DACH-Region (190,28mEUR / +33,1%), aber relativ gesehen vor allem aus dem internationalen (Belgien, Niederlande, Frankreich, Italien) Geschäft das von einer geringeren Umsatzbasis um 105,0% auf 42,39mEUR wuchs. Zum Halbjahr resultierte somit in der DACH-Region ein Umsatz i.H.v. 391,11mEUR (+31,3%) und in den anderen Ländern von 73,55mEUR (+82,4%). Basis für das starke Wachstum waren die Ausgangsbeschränkungen im Rahmen der COVID-19 Pandemie, wodurch Menschen verstärkt auch Apothekenbedarf und Arzneimittel Online bestellt haben. In der Folge stieg die Anzahl der aktiven Kunden allein im zweiten Quartal um 500 Tausend auf 5,5m (31,0%) an. Im gesamten ersten Halbjahr wurde ein Anstieg von 800 Tausend verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Anzahl der aktiven Kunden um 1,3m. Bei einer Wiederkaufsrate von 79% im zweiten Quartal ist dies die Basis, um auch in den kommenden Quartalen stark zu wachsen.

 

Mit Blick auf die Profitabilität konnte Shop Apotheke auch im zweiten Quartal deutliche Fortschritte erzielen. Durch eine auf 23,5% (+220 Basispunkte) erhöhte Bruttomarge sowie unterproportional gestiegene Vertriebs- (+33,3%) und Verwaltungskosten (+27,1%) stieg das bereinigte EBITDA deutlich von -0,54mEUR auf 6,31mEUR an. Die bereinigte EBITDA-Marge betrug somit 2,7%. Zum Halbjahr erhöhte sich das bereinigte EBITDA um 20,89mEUR auf 11,28mEUR ebenfalls deutlich. Auch hier machte sich eine deutlich erhöhte Bruttomarge (+260 Basispunkte) durch verbesserte Einkaufskosten sowie einen besseren Produktmix bemerkbar.  Die Vertriebs- (+18,9%) und Verwaltungskosten (+20,3%) haben sich ebenfalls unterproportional erhöht, u.a. auch durch deutlich geringere Marketingausgaben im März und April. Während die Länder der DACH-Region mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 5,1% im zweiten Quartal bzw. 4,3% im ersten Halbjahr klar positiv sind, waren die anderen Länder mit -7,8% respektive -7,3% nach wie vor defizitär.

 

Strategisch ist für Shop Apotheke derzeit der Umzug in das neue Firmengebäude und die damit verbundenen deutlich erhöhten Kapazitäten wichtig für das weitere Wachstum. Zudem war die Zustimmung des Bundestags Anfang Juli zum Pateinten-Datenschutz-Gesetz (PDSG) eine wichtige Hürde zur verpflichtenden Einführung des E-Rezeptes ab 2022. Des Weiteren hat das Unternehmen das Eigenmarkengeschäft ausgebaut und neue Produkte in den Markt eingeführt. Auch die Zusammenarbeit mit der Online-Arztpraxis Zava ist ein wichtiger Bestandteil, um Kunden zu gewinnen. Für das zweite Halbjahr ist nun der Start des eigenen Marktplatzes sowie der weitere Rollout der taggleichen Lieferung in weiteren Großstädten in Deutschland. Insbesondere das Marktplatzgeschäft, im Rahmen dessen Partner ihre Produkte auf der Shop Apotheke Plattform anbieten, dürfte zukünftig ein starker Wachstums- und zugleich Margentreiber sein. Ab der zweiten Jahreshälfte 2021 wird dann ein anziehen der RX-Umsätze erwartet.

 

Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand nun einen Umsatzanstieg von mindestens 30% (zuvor: mindestens 20%) sowie eine bereinigte EBITDA-Marge von 1-2% (zuvor: positiv). Gleichzeitig betonte das Management jedoch, dass sich durch Kapazitätsrestriktionen auch Limitierungen für das Wachstum im zweiten Halbjahr ergeben würden. Ich habe im Nachgang an den Halbjahresbericht meine Schätzungen leicht überarbeitet und erwarte nun einen Umsatzanstieg von 32,5% auf 928,84mEUR (alt: 917,97mEUR), der für das dritte Quartal einen Anstieg der Umsätze von 25% und für das vierte Quartal von 30% vorsieht. In diesem Zusammenhang berichtete das Unternehmen auch für Juli und August über eine hohe Nachfrage. Website-Klickzahlen bestätigen dies. Meine EBITDA-Schätzungen sind geringfügig von 9,98mEUR auf 9,58mEUR (1,0% EBITDA-Marge) gesunken. Dies dürfte einer bereinigten EBITDA-Marge von 1,5% entsprechen. Für die kommenden beiden Jahre habe ich aufgrund der deutlich gestiegenen Kundenzahlen meine Umsatzerwartungen ebenfalls leicht erhöht. Eine gewisse Unklarheit besteht aus meiner Sicht jedoch nach wie vor beim Thema Marktplatz, da in Abhängigkeit der Anzahl der angeschlossenen Firmen und Produkte ein deutlicher Umsatz- und Ergebnisbeitrag generiert werden kann. Aufgrund der erhöhten Umsatzschätzungen steigt das Kursziel von zuletzt 156,00€ auf nun 167,00€ an. 


26.07.2020 | Neue Prognose ohne Überraschungen

Shop Apotheke hat in dieser Woche die bisherige Prognose für Umsatz & bereinigtes EBITDA wie erwartet angehoben, nachdem bereits im Rahmen der Q1-Zahlen Mitte Mai ein vollständiges Update zur Prognose 2020 mit den Halbjahreszahlen angekündigt wurde. Nachdem zuletzt ein Umsatzwachstum von mindestens 20% (zuvor: etwa 20%) in Aussicht gestellt wurde, erwartet der Vorstand für dieses Jahr nun einen Umsatzanstieg von mindestens 30% (LSe: 29,3%). Für das bereinigte EBITDA hatte das Unternehmen mit den Q1-Zahlen die Prognose ebenfalls angehoben und erwartete ein positives bereinigtes EBITDA (zuvor: Break-Even). Nun wurde diese Angabe konkretisiert auf eine bereinigte EBITDA-Marge von 1-2% (Q1 2020: 2,1%) und spiegelt damit die unverändert hohen Investitionen in das weitere Wachstum durch Marketingaufwendungen zur Kundengewinnung wider. Da die neue Prognose in Bezug auf Umsatz (LS 2020e: +29,3%) und Ergebnis (EBITDA LS 2020e: 1,4%) im Rahmen meiner Erwartungen ausfällt, habe ich meine Umsatzschätzungen leicht auf 917,97mEUR (+31,0% / alt: 906,58mEUR) angehoben, meine EBITDA-Erwartungen dagegen auf 9,98mEUR (1,1% EBITDA-Marge / alt: 13,13mEUR) reduziert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass unter Bereinigung von Sondereffekten das bereinigte EBITDA an der oberen Spanne gelegen hätte. Die neue EBITDA-Schätzung dürfte zu einer bereinigten EBITDA-Marge von 1,6% führen. Das Kursziel erhöht sich durch die etwas höheren Umsatzerwartungen leicht von 154,00€ auf 156,00€.


09.07.2020 | Hohe Dynamik nochmals gesteigert

Shop Apotheke hat zu Wochenbeginn vorläufige Zahlen für das zweite Quartal 2020 veröffentlicht, die sehr gut ausgefallen sind. Nach einem bereits deutlichen Umsatzanstieg von 32,8% im ersten Quartal konnte die Umsatzdynamik im zweiten Quartal nochmals deutlich gesteigert und auf 42,0% erhöht werden. Dies ist zum einen auf ein starkes Wachstum in der DACH-Region von 32,9% (Umsatzanteil 81,9%) sowie auf einen sehr dynamischen Umsatzanstieg von 100,0% im Segment International (Belgien, Italien, Frankreich + Niederlande) zurückzuführen. Zum Halbjahr stand somit ein Umsatzanstieg von 37,0% auf 465,0mEUR zu Buche, der durch einen Anstieg von 31,1% im Segment DACH und 80,0% im Segment International resultierte. Damit zeigt sich die hohe Nachfrage bei Online Apotheken, die durch die verhängten Ausgangsbeschränkungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern resultierte. In der Folge hat sich auch der Kundenbestand auf 5,5mEUR im zweiten Quartal (31.03.2020: 5,0m / 31.12.2019: 4,7m) nochmals deutlich erhöht.

 

Kurz zuvor, am Freitag 03.07.2020, hatte der Bundestag wie am 02.07.2020 spekuliert noch vor der Sommerpause das Patienten-Datenschutz-Gesetz (PDSG) verabschiedet und damit die Grundlage für die Einführung des E-Rezeptes geschaffen.  Die gematik wird nun im nächsten Schritt die technische Infrastruktur für eine einheitliche App entwickeln, die bis Mitte nächstes Jahres erwartet wird, um damit die nötigen Voraussetzungen für die verpflichtende Nutzung des E-Rezeptes ab dem 1. Januar 2022 zu schaffen. Zugleich bedeutet dies erhöhte Planungssicherheit für Online Apotheken wie Shop Apotheke. Damit würde sich ein Markt öffnen, der für rezeptpflichtige Medikamente in Deutschland laut dem Bundesverband der Arzneimittelhersteller e.V. 2017 ein Umsatzvolumen von 46,8 Mrd. € dargestellt hat und bisher nur aufwendig durch die Zusendung der Rezepte per Post adressiert werden konnte. Durch die Möglichkeit der Einreichung des Rezepts mittels App wird hier die Chancengleichheit für Online Apotheken erheblich verbessert.

 

Da die Q2-Zahlen mit einem Umsatzanstieg von 42,0% deutlich höher als von mir erwartet (28,0%) ausgefallen sind, habe ich meine Schätzungen an die erhöhte Umsatzbasis angepasst, wenngleich ich unverändert mit einer Abschwächung der Umsatzdynamik in den Sommermonaten rechne, die traditionell eine geringere Nachfrage nach Apothekenbedarf zeigen und die ersten beiden Quartale zudem auch Vorzieheffekte verzeichnet haben dürften. Für das dritte Quartal gehen meine Schätzungen daher unverändert von einem Umsatzanstieg von 17,5% aus, für das vierte Quartal sehen diese durch die beginnende Wintersaison mit 25,0% wieder eine höhere Steigerungsrate vor. Dadurch resultiert für das Gesamtjahr ein Umsatzanstieg von 29,3% auf 906,58mEUR (alt: 882,05mEUR / +25,8%) und ein leicht erhöhtes EBITDA von 13,13mEUR (alt: 11,29mEUR). Für die Folgejahre haben sich aufgrund der erhöhten Umsatz- und Kundenbasis die Erwartungen ebenfalls leicht erhöht, sodass das Kursziel nach Anpassung leicht von 151,00€ auf 154,00€ ansteigt. 



02.07.2020 | Eigenmarken und Marktplatzgeschäft als Margentreiber

Wie in meinem letzten Update vom 21.05.2020 beschrieben, hat Shop Apotheke ein sehr erfolgreiches erstes Quartal verzeichnet. Der Umsatz stieg deutlich um 32,8% auf 231,99mEUR, das bereinigte EBITDA hatte sich ebenfalls erheblich von -9,08mEUR auf 4,94mEUR (2,1% vom Umsatz) erhöht. Neben der Gewinnung weiterer Kunden (+1m / +25,0%) gegenüber dem Vorjahresquartal hat vor allem auch das Bestandskundengeschäft zum Wachstum beigetragen. Durch die Ausbreitung des Coronavirus und den damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen haben viele Menschen die Möglichkeit genutzt, ihren Apothekenbedarf Online bei Online-Apotheken wie Shop Apotheke zu bestellen, statt wie gewohnt in die Vor-Ort Apotheke zu gehen. Dadurch dürfte es zwar auch gewisse Vorzieheffekte Effekte gegeben haben, allerdings hat das Unternehmen nach einer deutlichen Reduzierung der Marketingausgaben gegen Ende des ersten Quartals nun wieder verstärkt in Marketing investiert, um so weitere Neukunden zu gewinnen. Da die Ausgangsbeschränkungen vor allem die Monate April & Mai, die im zweiten Quartal lagen, betrafen, sollte sich das dynamische Wachstum auch in diesem Zeitraum entsprechend fortgesetzt haben.

 

Der Fokus im zweiten Halbjahr liegt nun neben der weiteren Generierung von Neukunden auf dem Start des neuen, eigenen Marktplatzes. Auf diesem soll den Shop Apotheke Kunden zukünftig ein zusätzliches Produktangebot aus dem Gesundheitswesen angeboten werden, welches durch Dritte erbracht wird. Auch wenn sich das Unternehmen bezüglich der genauen Ausgestaltung noch nicht geäußert hat, dürfte ein ähnliches Model verfolgt werden wie beispielsweise bei Amazon. Für das Listing auf der Shop Apotheke Plattform würde das Unternehmen dann vom Partner eine fixe und/oder prozentuale Gebühr (vom erzielten Umsatz des Produktes) erhalten. Abhängig davon, ob Shop Apotheke den vollständigen Service (auch z.B. Lagerhaltung & Lieferung) übernimmt, fällt diese höher oder etwas niedriger aus. Der Vorteil für Shop Apotheke ist jedoch, dass dieses Geschäft aufgrund der bereits bestehenden Kundenbasis von 5,0m Kunden (zum 31.03.2020) für Drittpartner sehr attraktiv ist und sich Gebührenanteile für Shop Apotheke von 5-15% ergeben sollten. Gleichzeitig stehen diesen Einnahmen nur geringe Kosten entgegen. Bei einer steigenden Anzahl an Produkten und einem entsprechenden Umsatz sollte sich dies deutlich positiv im Umsatz aber vor allem im Ergebnis niederschlagen können und deutliche Skalierungseffekte ermöglichen. Ein weiterer Ergebnistreiber für die Zukunft ist das Eigenmarkengeschäft, im Rahmen dessen Shop Apotheke beliebte Produkte selbst herstellen lässt. Die ersten beiden Produkte waren dabei ein Nasenspray sowie Paracetamol. Dieses Geschäft ist im Vergleich zu dem Bezug von Markenprodukten deutlich margenstärker und sollte sich bei einem entsprechenden Absatzwachstum dieser Produkte ebenfalls sehr positiv auf die Marge auswirken können. Darüber hinaus sollte sich der weitere Roll-out der tagesgleichen Auslieferung (Same Day Delivery) in Großstädten sowie die Kooperation mit dem Online-Doktor Service Zava positiv auf die Kundengewinnung sowie -bindung auswirken.

 

Mit Blick auf das E-Rezept in Deutschland ist das nächste wichtige Ereignis die Verabschiedung des Patientendaten-Schutzgesetzes, welches Grundlage für die Einführung des Online-Rezeptes ist. Dieses könnte möglicherweise noch vor der Sommerpause im Bundestag verabschiedet werden, sodass dann im nächsten Schritt die zentrale App durch die gematik entwickelt werden soll. Ab dem zweiten Halbjahr 2021 rechnet Shop Apotheke dann mit ersten nennenswerten Umsätzen aus dem E-Rezept. Um die höheren Margenbeiträge aus dem Marktplatz- sowie dem Eigenmargengeschäft besser zu reflektieren, habe ich meine mittelfristigen Margenannahmen erhöht und rechne nun mit einer langfristigen EBIT-Marge von 7,0% (alt: 6,0%). Meine Schätzungen für dieses Jahr bleiben dagegen unverändert (Umsatz 882,05mEUR / EBITDA 11,29mEUR) und implizieren für das zweite Quartal 2020 ein Umsatzwachstum von 28,0% auf 209,4mEUR. Für 2021 habe ich meine Umsatz- und Ergebnisschätzungen auf 1.093,74mEUR (alt: 1.080,51mEUR) bzw. 32,25mEUR (alt: 31,58mEUR) angehoben, während ich meine Erwartungen für 2022 aufgrund einem etwas weniger dynamischen Rx-Umsatzes auf 1.632,40mEUR (alt: 1.667,70mEUR) respektive 83,33mEUR (alt: 86,03mEUR) gesenkt habe. Zudem habe ich nun einen geringeren Working Capital Bedarf angesetzt, der sich damit positiv auf den operativen Cashflow bzw. Free Cashflow auswirkt. Insgesamt erhöht sich das Kursziel damit für die Aktie von zuletzt 132,00€ auf nunmehr 151,00€. 


21.05.2020 | Wachstum ohne Ende

Shop Apotheke ist sehr stark in das erste Quartal 2020 gestartet. Bereits Anfang April hatte das Unternehmen über ein sehr dynamisches Wachstum von 33% im ersten Quartal aufgrund der COVID-19 Pandamie berichtet, da die Menschen vermehrt Online-Apotheken genutzt haben. Demnach hatte Shop Apotheke schon einen sehr guten Jahresauftakt mit hohen Umsätzen im Januar und Februar, die sich ab Mitte März aufgrund der zunehmenden Ausbreitung von COVID-19, wodurch die Menschen zunehmend zuhause geblieben sind, nochmal beschleunigt hat. In Summe resultierte im ersten Quartal ein Umsatz i.H.v. 231,99mEUR (+32,8%), das durch ein starkes Wachstum in der DACH-Region (200,83mEUR / +29,6%) und vor allem im internationalen (Belgien, Niederlande, Italien & Frankreich) Segment (31,16mEUR / +58,7%) getragen wurde. Die Umsätze mit verschreibungspflichtigen Medikamenten (Rx) erhöhten sich um 23% auf 55mEUR. In Summe lagen die Umsatzerlöse damit in den ersten drei Monaten oberhalb der Planungen des Managements.

 

Sehr erfreulich hat sich auch die Profitabilität entwickelt. Während Shop Apotheke zuletzt noch Verluste erzielt hat (2019 adj. EBITDA -13,57mEUR / Q4 2019 -1,84mEUR), konnte das bereinigte EBITDA nun auf 4,94mEUR (Vj. -9,08mEUR) deutlich verbessert werden, wodurch die Gewinnzone erreicht wurde. Auch das EBITDA mit 3,86mEUR (Vj. -9,79mEUR) und das EBIT mit 0,51mEUR (Vj. -13,32mEUR) fielen positiv aus. Hintergrund dessen waren vor allem zwei Effekte. Einerseits erhöhte sich die Bruttomarge deutlich von 18,7% auf 21,5%, bedingt durch verbesserte Beschaffungskonditionen (0,9%), einen besseren Preis- und Produktmix (1,1%) sowie weitere Effekte (0,8%). Andererseits reduzierten sich die Vertriebskosten in Relation zum Umsatz von 20,9% auf 16,9% bzw. erhöhten sich absolut nur deutlich unterproportional um 6,5% auf 42,07mEUR. Ein wesentlicher Grund dafür war eine um 280 Basispunkte niedrigere Marketingkostenquote, da Shop Apotheke aufgrund der hohen Nachfrage, die das Unternehmen an die Kapazitätsgrenze gebracht hat und auch einzelne Produkte zur besseren Abarbeitung temporär aus dem Sortiment genommen wurden, das Marketing deutlich reduziert hat. Zwar hat die erhöhte Nachfrage im Zuge der Corona-Krise auch zu einem verbesserten Ergebnis beigetragen, laut Unternehmensangaben hätte man jedoch auch unabhängig davon im ersten Quartal die Gewinnzone erreicht.

 

Da die Nachfrage auch im April unverändert hoch gewesen sei und weiterhin oberhalb der eigenen Planungen liege, erwartet das Unternehmen nun auch für das Gesamtjahr ein positives bereinigtes EBITDA und somit früher als bislang erwartet. Bereits mit Bekanntgabe der vorläufigen Umsatzzahlen für das erste Quartal Anfang April hatte das Management die Umsatzprognose von rund 20% auf mindestens 20% angehoben. Einen aktualisierten Ausblick wird der Vorstand jedoch erst mit einer verbesserten Visibilität im Rahmen der Halbjahreszahlen veröffentlichen. Der Start des Marktplatzes im zweiten Halbjahr sowie die Einführung von Lieferungen an gleichen Tag in deutschen Großstädten sollten das Wachstum weiter stützen. Auch die Kooperation mit Zava, einer Online-Arztpraxis, sei ein wichtiger Bestandteil gewesen, um das strategische Ziel einer kundenorientierten Online-Apotheke zu erreichen. Der Gesetzentwurf zum „Patientendaten-Schutz-Gesetz“, der eine verpflichtende Einführung des E-Rezeptes ab 2022 vorsieht, sei klar positiv, sodass dieses folglich schneller als erwartet in Deutschland eingeführt werden könnte. Unverändert erwartet das Management daher ab der zweiten Jahreshälfte 2021 deutliche Umsatzzuwächse aus diesem Bereich.

 

Aufgrund der deutlich verbesserten Profitabilität im ersten Quartal sowie der unverändert hohen Nachfrage auch im April habe ich meine Umsatz- und vor allem Gewinnschätzungen angehoben. Meine Umsatzerwartung für dieses Jahr erhöht sich auf 882,05mEUR (alt: 862,24mEUR), entsprechend einem Wachstum von 25,8%, da aktuelle Vorzieheffekte nicht auszuschließen sind. Zudem unterliegt das Geschäftsmodel saisonalen Schwankungen mit höheren Umsätzen im ersten und vierten Quartal aufgrund der Grippesaison. Meine EBITDA-Schätzungen für 2020 erhöhen sich von -6,58mEUR auf 11,29mEUR (1,3%) dagegen deutlich. In der Folge erwarte ich bereits im kommenden Jahr ein positives Nettoergebnis bzw. ein positives Ergebnis pro Aktie i.H.v. 0,32€ (alt: -0,81€), bei einem Umsatz i.H.v. 1.080,51mEUR (alt: 1.056,25mEUR) und einem EBITDA i.H.v. 31,58mEUR (alt: 11,23mEUR). 2022 erwarte ich insbesondere aufgrund der Einführung des E-Rezepts in Deutschland weiterhin ein deutliches Wachstum auf 1.667,70mEUR (alt: 1.638,59mEUR) sowie ein EBITDA von 86,03mEUR (alt: 70,13mEUR). Das Ergebnis je Aktie beträgt in diesem Fall 3,17€. Da Shop Apotheke in diesem Jahr die Gewinnzone erreichen wird, habe ich die Eigenkapitalkosten leicht reduziert. Zugleich gehe ich von einer geringeren Working Capital Quote für die Zukunft als bislang aus, mit entsprechend positiven Effekten auf den operativen Cashflow. Positiv zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass das Unternehmen im ersten Quartal auch einen leicht positiven Free Cashflow i.H.v. 1,15mEUR erzielt hat. Insgesamt erhöht sich aufgrund der beschriebenen Effekte das Kursziel von zuletzt 114,00€ auf 132,00€.  



24.04.2020 | E-Rezept als Game Changer

Nachdem Shop Apotheke in den vergangenen Jahren stark in den Aufbau des Geschäftsmodells und den Ausbau der eigenen Marktposition investiert hat – unter anderem auch durch anorganisches Wachstum – dürfte sich dies nun zunehmend auszahlen. So erzielte das Unternehmen in den vergangenen Jahren Verluste im zweistelligen Millionenbereich pro Jahr und musste somit das Wachstum auch über Kapitalerhöhungen finanzieren. Jüngst wurde daher nochmals eine Kapitalerhöhung mit einem Volumen von rund 65mEUR (Preis: 58€ je Aktie) durchgeführt, um vor allem den Working Capital Bedarf zu finanzieren. Nach einem bereinigten EBITDA i.H.v. -13,57mEUR im vergangenen Jahr (-1,9% vom Umsatz) plant das Unternehmen nun in diesem Jahr den Break-even. Mittelfristig strebt das Management eine EBIT-Marge von 6% (2019: -4,8%) an.

 

Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 29,9% auf 701,01mEUR, wobei rund 28% davon organisch erzielt werden konnten. Dabei verzeichneten sowohl das DACH-Segment (+25,3%) als auch das Internationale (NL, FRA, BEL, SPA, ITA) Segment (+76,0%) zweistellige Wachstumsraten. Im internationalen Segment ist die Umsatzbasis mit 85,56mEUR jedoch noch deutlich geringer als in der DACH-Region mit 615,42mEUR. Wenngleich die Bruttomarge 2019 um 120 Basispunkte auf 19,6% gesteigert werden konnte, belasteten weiterhin hohe Vertriebskosten (+35,8%) das Ergebnis. Diese sind insbesondere durch Marketingkosten geprägt, um die Markenbekanntheit zu erhöhen sowie neue Kunden zu gewinnen. Die allgemeinen Verwaltungskosten (4,1% vom Umsatz) stiegen dagegen nur unterproportional um 25,5%.

 

Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland und anderen europäischen Ländern hat Shop Apotheke nach einem sehr guten Januar und Februar ab März eine deutlich erhöhte Nachfrage verzeichnet, die das Wachstum nochmals beschleunigt hat. Demnach nutzen die Menschen in der aktuellen Situation vermehrt den Service von Online-Apotheken, anstatt in die lokale Vor-Ort Apotheke zu gehen. So stieg die Anzahl der Kunden in den ersten drei Monaten des Jahres weiter um 300.000 auf 5,0m an, wodurch sich der Umsatz im ersten Quartal um 33,0% auf 232,0mEUR erhöhte. Erneut konnte das internationale Segment mit einem Wachstum von 58,6% auf 31,0mEUR stärker im Umsatz zulegen als die DACH-Region mit einem Anstieg von 29,7% auf 201,0mEUR. Nach einem Wachstum von 12,4% auf 187,76mEUR im Vorjahr, konnte die Wachstumsdynamik zudem bei Rx-Medikamenten, d.h. bei verschreibungspflichtigen Medikamenten, auf 23,0% erhöht werden. In der Folge erhöhte der Vorstand die Umsatzprognose für dieses Jahr von bislang rund 20% auf mindestens 20% und blickt damit optimistischer auf das Gesamtjahr. Gleichzeitig hat Shop Apotheke zuletzt die Marketingaufwendungen reduziert, um möglichst kosteneffizient zu arbeiten, da man eigenen Angaben zu Folge bereits an der Kapazitätsgrenze arbeitet.

 

Strategisch gesehen will sich Shop Apotheke von einem Online-Händler zu einer auf Gesundheit fokussierten Technologieplattform entwickeln. Im Rahmen dessen will sich Shop Apotheke zur führenden Online-Apotheke entwickeln, die sich auf die Bereiche verschreibungspflichtige Medikamente (Rx), rezeptfreie Medikamente (OTC) sowie Apotheken nahe Schönheits- und Körperpflegeprodukte (BPC) konzentriert. Ein Bestandteil davon soll ein im zweiten Halbjahr dieses Jahres geplanter Online-Marktplatz in Deutschland sein, auf dem ausgewählte Drittanbieter ihre Produkte ebenfalls an die Shop Apotheke Kunden anbieten können. Zu einem späteren Zeitpunkt ist dies auch in anderen Märkten geplant. Mit Nu3 wurde beispielsweise 2018 eine Akquisition getätigt, um sich im Bereich von gesunder und Fitness orientierter Ernährung zu positionieren. Im November 2017 hatte man sich mit Europa Apotheek im Bereich Rx-Medikamenten verstärkt und 2019 zu einer Marke – Shop Apotheke – in Deutschland zusammengeführt. Da Shop Apotheke eine Apothekenlizenz hat, kann das Unternehmen perspektivisch seine Services in alle Mitgliedstaaten der EU liefern und bietet somit weiteres Wachstumspotenzial. In diesem Zusammenhang bietet der gesamteuropäische Markt mit einem adressierbaren Volumen von 180 Milliarden € (2017) und einer Online-Penetration von rund 2% noch erhebliches Potenzial. Zum Vergleich: in den USA liegt der Online-Anteil bei 25%, in anderen europäischen Märkten (z.B. Musik, Filme, Bücher) liegt der Anteil bei 40%.

 

Ein bedeutender Anteil der 180 Mrd. € entfällt mit rund 130 Mrd. € auf den Rx-Markt. Zwar ist Shop Apotheke in Deutschland bereits berechtigt, rezeptpflichtige Medikamente zu verschicken, allerdings muss der Kunde dazu das Rezept per Post an Shop Apotheke schicken, was mit Zeitaufwand und zeitlicher Verzögerung im Vergleich zum Gang zur vor-Ort Apotheke verbunden ist. Folglich liegt der Anteil, der über Online Apotheken abgewickelt wird, in Deutschland derzeit lediglich bei etwa 1%. Europaweit lag der Anteil 2016 bei 2,5%. Anfang April hat das Gesundheitsministerium nun einen Gesetzesvorschlag unterbreitet, der vorsieht, dass das E-Rezept in Deutschland spätestens ab 2022 eingeführt werden muss. Der Kunde hat dann die Wahl, ob er sein Rezept in einer Online oder lokalen Apotheke einlöst. Ungeklärt ist in diesem Zusammenhang offenbar noch die Möglichkeit eines Rx-Bonus, der Online-Apotheken wie Shop Apotheke ermöglichen würde, verschreibungspflichtige Medikamente auch mit Rabatten zu verkaufen. Das Marktvolumen für Rx-Arzneimittel in Deutschland lag 2017 laut Angaben des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) bei 46,8 Mrd. € (OTC: 6,7 Mrd. €) und zeigt damit das immense Potenzial. Das Shop Apotheke Management erwartet daher ab dem zweiten Halbjahr 2021 nennenswerte Umsatzeffekte aus der Einführung des E-Rezepts und für die kommenden Jahre einen starken Umsatzschub. In anderen Märkten war zu beobachten, dass nach Einführung des E-Rezepts die Online Penetrationsrate in wenigen Jahren auf 10% gestiegen ist. Durch die fortschreitende Digitalisierung und die Affinität der Menschen, Produkte zunehmend Online zu kaufen, sowie den voraussichtlich attraktiven Preiskonditionen, sollte dies eine erreichbare Größenordnung sein. Zugleich hat Shop Apotheke zuletzt im Rhein/Ruhr Gebiet bereits Same-Day-Delivery getestet und plant dies in anderen Metropolen in Deutschland auszubauen. Zudem wurde mit Zava, einer der führenden Online-Arztpraxen in Deutschland und Europa eine Kooperation geschlossen. Auf Seiten von Shop Apotheke bietet die Einführung des E-Rezepts eine schnellere Lieferung an den Kunden durch die elektronische Übertragung des Rezepts, eine steigende Kundenloyalität, einen höheren Bestellwert, eine höhere Bestellfrequenz sowie geringere Kundengewinnungskosten. Um den erwarteten Umsatzanstieg zu bewältigen, errichtet das Unternehmen derzeit ein neues Logistikzentrum mit einer auf 40.000qm verdoppelten Kapazität. Diese soll dann ab dem zweiten Quartal 2021 vollständig zur Verfügung stehen.

 

Ich erwarte daher für dieses Jahr ein Wachstum von 23,0% auf 862,2mEUR sowie ein EBITDA von -6,68mEUR. Im kommenden Jahr sollte sich der Umsatz durch die höheren Kapazitäten am neuen Standort, der Einführung des neuen Marktplatzes in Deutschland in der zweiten Jahreshälfte 2020 sowie ersten Effekten aus dem E-Rezept um 22,5% auf 1.056,25mEUR erhöhen und damit erstmals die Milliardenmarke überschreiten können. Das EBITDA erwarte ich bei 11,23mEUR. Im Jahr 2022 erwarte ich einen erheblichen Umsatzanstieg durch das E-Rezept von 55,1% auf 1.638,59mEUR bei einem EBITDA von 70,13mEUR. Mittelfristig berücksichtigt mein Model eine EBIT-Marge von 6,2%, die damit im Rahmen des mittel- und langfristigen Margenziels von 6% liegt. Insgesamt resultiert dadurch zum aktuellen Zeitpunkt ein Kursziel von 114,00€ (EK-Kosten 9,44% / WACC 8,90%) und bietet somit ein deutliches Potenzial.